Schnellauswahl: Welche Alternative passt zu welchem Gericht?
| Gericht/Verwendung | Beste Alternative | Geschmack & Textur | Zubereitungs-Tipp |
|---|---|---|---|
| Wok-Stir-Fry (asiatisch) | Choy Sum (Choi Sam), Tatsoi, Gai Lan | Prägnant, senfig bis leicht bitter, knackige Stiele | Stiele 2–3 Min. anbraten, Blätter am Ende 30–60 Sek. unterwenden |
| Ramen/Nudelsuppe | Spinat (Baby), Tatsoi, Chinakohl | Zarte Blätter, mild, fällt angenehm zusammen | Blätter erst kurz vor dem Servieren in die heiße Brühe geben |
| Grill (direkt/Plancha) | Gai Lan, Choy Sum, Mangold | Hitzestabil, kräftiger Biss, Röstaromenfreund | Marinade ohne Zucker, hohe Hitze, 2–4 Min. pro Seite, Stiele vorher flachdrücken |
| Salat (roh) | Mizuna, Tatsoi (jung), Baby-Leaf-Mix | Zart, leicht pfeffrig oder senfig | Fein schneiden, mit Miso- oder Sesam-Dressing kombinieren |
| Pfannengericht mit Sauce | Chinakohl, Spitzkohl | Mild, nimmt Sauce gut auf, gute Struktur | In breite Streifen schneiden, zuerst harte Teile, dann Blätter |
| Cremige Aufläufe/Gratins | Mangold, Spitzkohl | Wasserreich, kollabiert angenehm, aromatisch | Stiele blanchieren, Blätter roh untermischen, dann überbacken |
| Italienisch/Mediterran | Brokkoli-Rabe (Rapini), Mangold | Herb-bitter bis würzig, kräftig | Kurz blanchieren, dann in Olivenöl mit Knoblauch sautieren |
Was Pak Choi in Rezepten ausmacht
Pak Choi punktet durch milde, leicht senfige Noten, saftig-knackige Stiele und zarte Blätter, die schnell gar sind. Sein hoher Wassergehalt sorgt für Saftigkeit, während die Blätter fein-texturiert bleiben. Genau diese Kombination – saftige Stiele + zarte Blätter + milde Würze – ist der Schlüssel, wenn du eine passende pak choi alternative auswählst.
- Geschmack: mild bis leicht senfig; kompatibel mit Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Chili und Sesam
- Textur: knackige Stiele, zarte Blätter; ideal für Kurzgar-Methoden
- Garzeit: sehr kurz; Stiele etwas länger als Blätter
- Nährstoffprofil: kalorienarm, vitaminreich (v. a. Vitamin K, C), Mineralien wie Calcium
- Küche: vielseitig: Wok, Suppe, Grill, Schmoren, Rohkost

Asiatische Alternativen, die Pak Choi am nächsten kommen
Tatsoi (Rosettenkohl)
Tatsoi wächst als flache Rosette mit dunkelgrünen, löffelförmigen Blättern. Geschmacklich ist er mild-senfig, mit zarten Blättern und feinen Stielen. In Wok-Gerichten verhält er sich sehr ähnlich wie Pak Choi, fällt jedoch als Ganzes etwas schneller zusammen. Für Salate sind junge Tatsoi-Blätter exzellent.
- Beste Verwendung: Wok, Suppe, Salat (jung), Beilage
- Zubereitung: Stiele 1–2 Min. anbraten, Blätter 30–45 Sek. mitziehen lassen
- Geschmack: mild-senfig; passt zu Sesam, Soja, Zitrus
- Substitution: 1:1 nach Gewicht
Choy Sum (Choi Sam)
Choy Sum ist ein enger Verwandter und in vielen Rezepten praktisch austauschbar. Er schmeckt etwas intensiver, mit süßlich-senfigen Noten und hat zarte Stängel, die schnell garen. Ideal für schnelle Wok-Gerichte, Nudeln und als gegrillte Beilage.
- Beste Verwendung: Wok, Grill, Dampfen
- Zubereitung: Stiele in schräge Stücke schneiden; 2–3 Min. Hitze, Blätter am Ende
- Geschmack: ausgeprägter als Pak Choi, leicht blumig
- Substitution: 1:1 nach Volumen
Gai Lan (Chinesischer Brokkoli)
Gai Lan überzeugt mit kräftigen, saftigen Stielen, großen Blättern und einer dezent bitteren Brokkoli-Note. Durch seine Hitzestabilität ist er hervorragend zum Grillen und für Pfannengerichte geeignet. Die Blätter sind robust, die Stiele bleiben angenehm bissfest.
- Beste Verwendung: Grill, Wok, Blanchieren mit Austernsauce
- Zubereitung: Stiele ggf. halbieren; 3–4 Min. garen, Blätter zum Schluss
- Geschmack: leicht bitter, herzhaft
- Substitution: 1 Kopf Pak Choi ≈ die gleiche Menge Gai Lan (nach Gewicht)
Mizuna (Japanisches Senfblatt)
Mizuna hat fein geschlitzte Blätter mit pfeffriger Frische. Er eignet sich roh im Salat oder als schneller Einwurf in Suppen und Pfannen. Er liefert aromatische Würze, ist aber zarter als Pak Choi, daher kurz garen.
- Beste Verwendung: Salat, Suppe, schnelle Pfanne
- Zubereitung: nur kurz erwärmen; roh feinschneiden
- Geschmack: pfeffrig, frisch
- Substitution: 1:1 nach Volumen (Blätter); Stielersatz eingeschränkt
Komatsuna (Japanischer Senfkohl)
Komatsuna kombiniert knackige Stiele mit zarten Blättern und bleibt mild-würzig. Er ist vielseitig, hitzestabil und funktioniert in allen klassischen Pak-Choi-Anwendungen.
- Beste Verwendung: Wok, Dämpfen, Suppen, Beilage
- Zubereitung: wie Pak Choi: Stiele zuerst, Blätter am Ende
- Geschmack: mild-würzig, leicht senfig
- Substitution: 1:1 nach Gewicht
Europäische Kohlverwandte, die gut funktionieren
Chinakohl (Napa Cabbage)
Chinakohl ist mild, saftig und nimmt Saucen sehr gut an. Seine Struktur mit festen Rippen und zarten Blättern erinnert an Pak Choi. Er passt ideal in Pfannengerichte, Nudelsuppen und auch zu Kimchi-Varianten.
- Beste Verwendung: Wok, Suppe, Schmoren, Kimchi
- Zubereitung: dicke Teile zuerst, fein geschnittene Blätter nur kurz
- Geschmack: milder als Pak Choi, sehr zugänglich
- Substitution: 1:1 nach Volumen
Mangold (Stielmangold/Bunte Sorten)
Mangold ist optisch ähnlich, mit farbigen oder weißen Stielen und großen Blättern. Er schmeckt würziger, teils mit feiner Bitternote. Perfekt in cremigen Gerichten, als Pfannengemüse oder vom Grill, wenn du Röstaromen magst.
- Beste Verwendung: Grill, Pfanne, Auflauf
- Zubereitung: Stiele separat ansetzen (2–4 Min.), Blätter zuletzt
- Geschmack: würziger, leicht bitter
- Substitution: 1:1, bei Bitterkeit etwas Zucker/Essig balancieren
Spitzkohl
Spitzkohl ist zarter und süßer als Weißkohl, mit feinen Blättern. Frühjahrs-Spitzkohl ist besonders mild, Herbstware würziger. Er passt in Pfanne und Suppen, wo eine sanfte Süße gewünscht ist.
- Beste Verwendung: Pfanne, Suppe, Schmorgerichte
- Zubereitung: in breite Streifen schneiden; kurze Garzeit
- Geschmack: mild bis leicht süßlich
- Substitution: 1:1 nach Volumen
Weißkohl
Weißkohl ist fester, milder-süßlich und braucht etwas längere Garzeiten. In sautierten Gerichten oder geschmort liefert er gute Struktur. Als schneller Pak-Choi-Ersatz funktioniert er, wenn du die dünnen Blätterteile bevorzugt einsetzt.
- Beste Verwendung: Sautieren, Schmoren, Eintopf
- Zubereitung: dünn hobeln für kurze Garzeiten
- Geschmack: mild, leicht süß
- Substitution: 1:1 nach Volumen; Garzeit +1–3 Min.
Wirsing & Grünkohl
Wirsing und Grünkohl sind herzhafter und benötigen mehr Hitze. Sie eignen sich, wenn du kräftige, winterliche Aromen suchst – ideal mit Knoblauch, Chili und Zitronenabrieb. Als pak choi alternative funktionieren sie vor allem in rustikalen Pfannen und Eintöpfen.
- Beste Verwendung: Schmorpfanne, Eintopf, Ofen
- Zubereitung: blanchieren und dann kurz scharf anbraten
- Geschmack: würzig, krautig
- Substitution: 1:1 nach Gewicht; Garzeiten anpassen
Weitere grüne Optionen – wenn es schnell gehen soll
Spinat (Baby/Normal)
Spinat ist mild und fällt schnell zusammen. Er ersetzt vor allem die Blattkomponente, nicht die knackigen Stiele. Perfekt für Ramen, Currys, cremige Pfannen und schnelle Beilagen.
- Beste Verwendung: Suppe, Curry, cremige Pfanne
- Zubereitung: am Ende kurz unterheben
- Substitution: 1:1 für Blätter; ggf. Stielanteil durch Selleriestange ergänzen
Senfblätter
Senfgrün liefert deutlich senfige, würzige Noten. Als Wok-Gemüse oder kurz blanchiert mit Sesamöl macht es Druck – gut, wenn dir Pak Choi oft zu mild ist.
- Beste Verwendung: Wok, Blanchieren mit Sesam/Soja
- Zubereitung: kurz und heiß; bei Bitterkeit kurz blanchieren
- Substitution: 1:1; Würzung milder wählen
Brokkoli-Rabe (Rapini)
Rapini ist kräuterig-bitter, mit feinen Knospen, zarten Blättern und schlanken Stielen. Mediterran oder asiatisch einsetzbar.
- Beste Verwendung: Blanchieren, dann in Olivenöl/Knoblauch sautieren
- Zubereitung: 1 Min. blanchieren, dann 2–3 Min. Pfanne
- Substitution: 1:1; Bitterkeit mit Zitrone ausbalancieren
Chef-Tipp: Für echtes Pak-Choi-Feeling kombiniere zwei Alternativen: eine mit knackigem Stiel (z. B. Gai Lan) plus eine zarte Blattkomponente (z. B. Mizuna). So triffst du Biss und Saftigkeit ziemlich genau.

Technik entscheidet: So gelingen Konsistenz und Aroma
Wok & Pfanne
- Stiele vs. Blätter trennen: Stiele in 1–2 cm breite Schräge schneiden, 2–4 Min. braten; Blätter erst zum Schluss 30–60 Sek.
- Hitze: sehr heiß arbeiten; lieber portionsweise braten statt die Pfanne zu überladen.
- Aromen: Ingwer und Knoblauch zuerst kurz anrösten, dann Gemüse; Saucen erst am Ende zugeben, damit nichts wässert.
- Sauce binden: 1 TL Stärke in 2 EL Wasser, am Ende unterrühren für glänzende, haftende Saucen.
Grill (Rost oder Plancha)
- Vorbereitung: Dichte Stiele (Gai Lan, Mangold) längs halbieren oder leicht flachdrücken.
- Marinade: neutraler Ölfilm, Salz; Zuckerhaltiges erst nach dem Grillen zugeben, sonst verbrennt es.
- Hitze & Zeit: direkt hohe Hitze, 2–4 Min. pro Seite; danach ggf. in der indirekten Zone 2–3 Min. nachziehen lassen.
- Finishing: Sesamöl, Zitronenabrieb, Chili-Crunch oder Austernsauce sparsam auftragen.
Dämpfen & Blanchieren
- Blanchieren: Salzwasser sprudelnd; Stiele 1–2 Min., Blätter 20–40 Sek.; in Eiswasser abschrecken.
- Dämpfen: schonend für Farbe und Nährstoffe; danach sofort würzen/ölen, damit die Oberfläche nicht trocken wird.
Rohkost & Marinieren
- Roh: Mizuna, junger Tatsoi, Baby-Spinat eignen sich super.
- Marinade: 10–15 Min. in Miso-Zitronen-Dressing ziehen lassen; Salz mild dosieren, Blätter fallen schnell zusammen.
Ernährungscheck: Nährstoffe im Vergleich (vereinfacht)
Pak Choi ist sehr kalorienarm, vitaminreich (vor allem Vitamin K und C) und liefert Mineralstoffe wie Calcium. Viele Alternativen aus der Kreuzblütler-Familie bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Exakte Werte variieren je nach Sorte, Saison und Anbau. Die Tabelle bietet eine relative Orientierung.
| Gemüse | Kaloriendichte | Vitamine (K/C) | Mineralstoffe (v. a. Ca, Fe) | Ballaststoffe | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Pak Choi | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat | moderate Menge | bekömmlich, mild |
| Tatsoi | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat | moderate Menge | mild-senfig, zart |
| Choy Sum | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat | moderat | intensiver als Pak Choi |
| Gai Lan | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat bis hoch | moderat | kräftig, leicht bitter |
| Mizuna | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat | moderat | pfeffrig, ideal roh |
| Chinakohl | sehr niedrig | mittel/hoch | moderat | moderat | extrem vielseitig |
| Mangold | sehr niedrig | mittel/mittel | gut (v. a. K, Mg) | moderat | würzig, leichte Bittere |
| Spinat | sehr niedrig | mittel/mittel | moderat (Fe, K) | moderat | zarte Blätter, oxalathaltig |
| Rapini | sehr niedrig | hoch/hoch | moderat | moderat | deutlich bitter, aromatisch |
Hinweis: Bei empfindlicher Schilddrüse große Rohmengen aus der Kreuzblütler-Familie vermeiden; gegart sind sie in der Regel sehr gut verträglich. Spinat und Mangold enthalten Oxalate – wer Nierensteinen vorbeugen muss, genießt moderat und kombiniert mit calciumreichen Lebensmitteln.
Substitutions-Matrix: Mengen & Umrechnung
Pak Choi wird oft in Köpfen oder als Baby-Pak-Choi verkauft. Für die Praxis helfen grobe Richtwerte. Passe Mengen an Rezept, Gargrad und persönlichem Biss an.
| Ausgangsbasis | Alternative | Mengen-Empfehlung | Kommentar |
|---|---|---|---|
| 1 kleiner Kopf Pak Choi (~200–250 g) | Choy Sum | 200–250 g | nahezu identische Garzeiten |
| 1 großer Kopf Pak Choi (~350–450 g) | Gai Lan | 350–450 g | Stiele ggf. halbieren, leicht längere Garzeit |
| 200 g Pak-Choi-Blätter | Spinat (Baby) | 200–250 g | fällt stärker zusammen, leicht überdosieren |
| 1 Kopf Pak Choi | Chinakohl | gleiche Volumenmenge | zuerst dicke Rippen, Blätter zuletzt |
| 1 Kopf Pak Choi | Mangold | gleiche Menge | Stiele extra ansetzen, Bittere ausbalancieren |
Einkauf, Saison & Lagerung
- Frischekriterium: pralle, saftige Stiele; knackige Blätter ohne gelbe Ränder; frischer, grüner Duft.
- Saison: Pak Choi und viele Alternativen sind heute fast ganzjährig erhältlich; Tatsoi und Mizuna lieben kühles Wetter; Gai Lan ist oft in Asialäden konstant verfügbar.
- Lagerung: ungewaschen im Kühlschrank im perforierten Beutel oder in ein leicht feuchtes Tuch gewickelt; zartere Blätter 2–4 Tage, robustere Kohlarten 5–10 Tage. Chinakohl hält meist länger.
- Prep: vor dem Garen nur gründlich waschen und gut abtropfen; Stiele und Blätter trennen.
Konkrete Ideen: So setzt du Alternativen im Alltag ein
Sesam-Ingwer-Stir-Fry (Tatsoi oder Choy Sum)
- Basis: Erdnussöl, Ingwerstifte, Knoblauch, Frühlingszwiebeln
- Gemüse: Stiele 2–3 Min. rühren, dann Blätter 30–45 Sek.
- Sauce: Sojasauce, Reisessig, wenig Honig; mit Stärke binden
- Finish: gerösteter Sesam, Chiliöl nach Bedarf
Gai Lan vom Grill mit Austernsauce
- Vorbereitung: Stiele längs halbieren, Öl und Salz
- Grillen: direkte Hitze, 3–4 Min. pro Seite
- Glasur: Austernsauce + ein Spritzer Zitrone erst nach dem Grillen
Mizuna-Salat mit Miso-Zitronen-Dressing
- Dressing: helle Miso, Zitrone, wenig Honig, Sesamöl, neutraler Ölanteil
- Salat: Mizuna, feine Gurke, Radieschen, Nori-Streifen
Cremige Mangold-Pfanne
- Basis: Schalotte, Knoblauch, Olivenöl
- Garen: Stiele 3–4 Min., Blätter kurz; mit Sahne oder Kokosmilch abziehen
- Würze: Zitronenabrieb, Muskat, Pfeffer
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
- Pfanne überfüllen: Gemüse dünstet statt zu braten. Besser in Portionen arbeiten.
- Blätter zu früh zugeben: Sie werden matschig. Immer am Ende unterheben.
- Zuckerhaltige Marinade direkt grillen: führt zu Verbrennungen. Süße erst nach dem Garen zugeben.
- Kein Salzwasser beim Blanchieren: Farbe und Geschmack leiden. Wasser kräftig salzen.
- Bitterkeit nicht balanciert: Mangold oder Rapini mit Säure (Zitrone/Essig) und etwas Süße ausgleichen.
Fazit
Die ideale pak choi alternative hängt von deinem Gericht ab. Für schnelle Wok-Gerichte und authentische Textur liefern Choy Sum, Tatsoi und Gai Lan die überzeugendsten Ergebnisse. In Suppen und cremigen Pfannen punkten Chinakohl, Spinat und Mangold mit milder Aromatik und guter Saucenaufnahme. Für den Grill greifst du zu Gai Lan, Choy Sum oder Mangold, die Röstaromen lieben und Struktur behalten. Entscheidend ist die Technik: Stiele immer zuerst, Blätter zum Schluss; hohe Hitze, kurze Garzeiten; Bitterkeit mit Säure und ein wenig Süße balancieren. Mit diesen Prinzipien ersetzt du Pak Choi souverän – ohne Geschmacks- oder Texturverlust – und erweiterst ganz nebenbei dein Repertoire an grünen Beilagen und Hauptdarstellern.
FAQ
Was ist die beste 1:1-pak choi alternative für Wok-Gerichte?
Choy Sum und Tatsoi sind am nächsten dran. Beide liefern zarte Blätter und saftige Stiele mit kurzer Garzeit.
Welche Alternative funktioniert am besten im Ramen?
Baby-Spinat für zarte Blätter, Tatsoi für mehr Senf-Frische, Chinakohl für Volumen und Saftigkeit. Blätter erst kurz vor dem Servieren zugeben.
Was nehme ich statt Pak Choi für den Grill?
Gai Lan ist erste Wahl: hitzestabil, aromatisch. Choy Sum klappt ebenfalls hervorragend. Zuckerhaltige Glasur erst nach dem Grillen nutzen.
Kann ich Mizuna oder Tatsoi roh essen?
Ja. Besonders junge Blätter sind ideal im Salat – mit Miso-, Sesam- oder Zitrusdressing.
Wie balanciere ich Bitterkeit bei Gai Lan, Mangold oder Rapini?
Mit Säure (Zitrone/Essig), Fett (Sesam- oder Olivenöl) und einer Prise Süße (Honig, Ahornsirup). Kurz blanchieren kann ebenfalls helfen.
Wie halte ich die Blätter grün und knackig?
Sehr heiß arbeiten, kurz garen, bei Blanchieren im gut gesalzenen Wasser arbeiten und anschließend in Eiswasser abschrecken.
Kann ich Pak-Choi-Alternativen einfrieren?
Blanchierte robuste Sorten wie Gai Lan oder Chinakohl lassen sich einfrieren. Zarte Blätter (Mizuna, Spinat) verlieren roh eingefroren an Textur; besser blanchieren.
Ich finde nur Weißkohl – geht das als Ersatz?
Ja, mit Anpassungen: sehr fein hobeln, etwas länger garen und mit Soja/Sesam aromatisieren. Struktur ist fester, aber in Sautés und Eintöpfen gut.
Welche Alternative ist die mildeste?
Chinakohl und Baby-Spinat sind am mildesten. Für mehr Charakter wähle Tatsoi oder Choy Sum.
Gibt es eine Alternative, die besonders grillfreundlich ist?
Gai Lan – die Kombination aus dicken Stielen, großen Blättern und kräftigem Geschmack liefert perfekte Röstaromen und Biss.




